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Autor: Sandra Lohse

Team75 Motorsport mit Phantom Global Racing bei 12h Bathurst

Das „Beinahe-Podium“

Starke Premiere für die Zusammenarbeit zwischen dem Rennstall Global Phantom Racing aus China und dem Team75 Motorsport aus Landstuhl: Bei den  12 Stunden von Bathurst, Auftakt der Intercontinal GT Challenge, belegten Bastian Buus (20, Dänemark), Joel Eriksson (25, Schweden) und Jaxon Evans (27, Neuseeland) im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 13 Platz vier. Das Podium wurde dabei um gerade einmal 1,6 Sekunden verpasst, der Rückstand auf den Sieger betrug nur 11,8 Sekunden.
Beim hochkarätig besetzten GT-Klassiker auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn am Mount Panorama im australischen Bundesstaat New South Wales unterstützte eine Abordnung vom Team75 Motorsport mit Ingenieuren und Mechanikern sowie Teambesitzer Timo Bernhard die Truppe aus China, dies war gleichzeitig der Einstieg in eine langjährig geplante Kooperation.
Die freien Trainingssitzungen verliefen ordentlich, Highlight war Rang drei in Sitzung drei. Im Qualifying belegte Joel dann aber lediglich Platz 18 im 29 Fahrzeuge zählenden Feld.
Nach dem frühmorgendlichen Start noch bei Dunkelheit blies das Trio zur Aufholjagd. Jaxon Evans eröffnete und arbeitete sich in seinem ersten Stint gleich auf Rang elf vor, ehe Joel Eriksson das Volant übernahm. Rund zwei Stunden nach dem Start tauchte #13 erstmals in den Top Ten auf, Joel übergab als Neunter an Bastian Buus. Der machte da weiter, wo seine Vorgänger angefangen hatte, wenig später fuhr er schon auf Position sechs, dann, nach einer Safetycarphase, auf fünf. In rund drei Stunden 13 Plätze gutgemacht, bei weitem mehr als jedes andere Auto im Feld: eine erfolgversprechende Ausgangsposition für die „restlichen“ neun Stunden auf dem Mount Panorama Circuit.
Und es ging sogar noch etwas weiter nach vorne, nach knapp vier Stunden konnte auf Rang vier schon Richtung Podium geschielt werden. Zur Halbzeit stand Platz fünf zu Buche und in diesen Top Five, die meist sehr eng beieinander lagen, behauptete sich das Porsche-Trio, zeitweise sogar in Führung liegend. Die harten Zweikämpfe, erschwert durch zahlreiche Safetycar- und Gelb-Phasen sowie sehr schwierige Pistenverhältnisse nach starkem Regen, dauerten bis zur Zieldurchfahrt an.
Nach zwölf Stunden und 275 absolvierten Rennrunden durften sich Global Phantom Racing und Team75 Motorsport über Platz vier, 14 gewonnene Positionen und die schnellste Runde des Rennens freuen. Der verdiente Lohn für eine starke Teamleistung: eine Kombination aus fahrerischer Leistung, optimaler Strategie der Teamleitung und guter Arbeit der gesamten Crew.

Bastian Buus: „Es war eine mega Erfahrung. Die 12 Stunden Bathurst sind ein richtig cooles Rennen an einem coolen Ort. Das Wochenende hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten gegen Ende sogar das Rennen angeführt, hatten das Podium bis zum Schluss in Reichweite. Wir haben es zwar nicht ganz aufs Treppchen geschafft, aber es war trotzdem ein toller Erfolg für das Team. Natürlich sind wir im Moment auch ein bisschen traurig, weil wir das Gefühl haben, das Podium verloren zu haben. Aber nach dem Tag gestern dürfen wir sehr happy über unseren vierten Platz sein. Das ist ein wirklich gutes Ergebnis.“   

Joel Eriksson: „Das gesamte Team darf stolz sein über Platz vier, also ganz nah am Podium. Es war eine wirklich harte Woche für die Crew und das gesamte Team, zumal der Container mit dem Material verspätet angekommen ist. Die Mechaniker mussten tagelang am Anschlag arbeiten, um das Auto rechtzeitig fertig zu bekommen. Es war ein langes Rennen, aber wir sind Vierter geworden und ich konnte in meinem ersten Stint auch die schnellste Runde fahren. Es war war großartig hier und ich freue mich auf die nächsten Rennen.“  

Jaxon Evans: „Es war ein richtig gutes Wochenende. Platz vier, also ganz nah am Podium, ist ein bisschen schade. Es war ein hartes Rennen und speziell in den letzten Runden extrem hart. Das Podium beim ersten Einsatz des Teams hier wäre natürlich ein Riesenerfolg gewesen. Aber bei Startplatz 18 wären wir heute morgen auch über Platz vier mehr als happy gewesen. Es war beeindruckend, wie das Team das gesamte Wochenende aufgetreten ist. Das Auto war sehr schnell und alle haben sehr gut zusammengearbeitet, um maximal erfolgreich zu sein. Die Truppe wird auch künftig auf einem guten Weg sein und es war für mich ein Privileg, hier ein Teil davon zu sein.“

Timo Bernhard, Besitzer Team75 Motorsport: „Die 12 Stunden Bathurst waren das erste gemeinsame Rennen von Team75 Motorsport und Phantom Global Racing. Eine lange und harte Woche liegt hinter uns. Aber es ist erstaunlich, was wir auf Anhieb erreicht haben. Wir haben die schnellste Runde gedreht, haben zwischenzeitlich das Rennen angeführt und bis zum Ende um den Sieg und das Podium gekämpft. Platz vier in einem so legendären Rennen wir den 12 Stunden von Bathurst ist ein wirklich sehr gutes Ergebnis. Natürlich ist es ein bisschen schade, dass wir es nicht aufs Podium geschafft haben, aber alles in allem war es ein mega Rennen und ein großartiger Erfolg.“

Martin Young, Teamchef Global Phantom Racing: „Wir hatten uns die ganze Zeit schon auf unser erstes gemeinsames Rennen gefreut. In den freien Trainings ist es ganz gut gelaufen, im Qualifying waren wir nicht ganz vorne dabei. Aber im Rennen hatten wir die Pace, hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht, hatten zeitweise sogar das Rennen angeführt. Wir sind auf die gesamte Truppe sehr stolz.“

Text: Peter Schäffner
Fotos: Gruppe C, Team75 Motorsport (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de)


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Team75 Motorsport mit Phantom Global Racing bei 12h Bathurst

Premiere in Down Under

Premiere in Down Under, am anderen Ende der Welt: Die Zusammenarbeit zwischen dem Team75 Motorsport aus Landstuhl und dem neu gegründeten Team Global Phantom Racing aus China stellt sich beim GT-Langstreckenklassiker 12 Stunden Bathurst erstmals der Konkurrenz. Schauplatz beim Auftakt der Intercontinental GT Challenge ist der anspruchsvolle, rund 6200 Meter lange Mount Panorama Circuit im australischen Bundesstaat New South Wales, etwa 200 Kilometer westlich von Sydney. Global Phantom Racing, das vom im GT-Sport sehr erfahrenen Team75 mit jeder Menge Knowhow sowie Ingenieuren und Mechanikern unterstützt wird, bringt einen  Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 13 an den Start. Pilotiert wird der Bolide von Bastian Buus, Joel Eriksson und Jaxon Evans. Der 20-jährige Buus ist amtierender Porsche-Supercup-Champion, der 27-jährige Neuseeländer Jaxon Evans war 2018 Champion des australischen und 2020 des französischen Porsche Carrera Cups, der 25-jährige Schwede Joel Eriksson konnte unter anderem Erfolge in der DTM erzielen und fuhr 2021 für das Team75 Motorsport Einsätze im ADAC GT Masters.Teilnehmen an den 12 Stunden von Bathurst (Start: Samstag, 17. Februar, 19.45 Uhr MEZ; Ortszeit Sonntag, 5.45 Uhr) werden mehr als 30 Rennautos von neun Marken.  Timo Bernhard, Besitzer Team75 Motorsport: „Wir sind sehr froh und stolz über unsere Partnerschaft mit Global Phantom Racing. Beide Seiten planen eine langfristige Zusammenarbeit. Unser erster gemeinsamer Einsatz ist gleichzeitig ein Highlight im Kalender: die 12 Stunden von Bathurst. In meiner aktiven Zeit bin ich nie auf diesem Kurs gefahren, ich war noch nie dort, es ist also auch für mich persönlich eine Premiere. Außer mir ist noch weiteres Personal von unserem Team75 Motorsport vor Ort, so können wir Global Phantom Racing am besten unterstützen. Wir gehen mit einem guten Gefühl nach Australien, zumal wir drei sehr gute Piloten haben. Ich denke, dass wir in Bathurst eine gute Performance abliefern können.“ 

Martin Young, Teamchef Global Phantom Racing: „Das Team kann die 12 Stunden Bathurst kaum noch erwarten. Phantom Global Racing und Team75 Motorsport haben sich kürzlich getroffen, bei einem Workshop in Ningbo haben wir uns auf das Rennen vorbereitet. Wir sind überzeugt, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Phantom Global Racing und Team75 Motorsport zu einem erfolgreichen Rennen führen werden.“

Text: Peter Schäffner
Fotos: Phantom Global Racing, Team75 Motorsport (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de)

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Team75 Motorsport richtet sich neu aus

Frühe Weichenstellung

Unmittelbar nach der Motorsportsaison 2023 stellt das Team75 Motorsport die Weichen für die Zukunft: Die Mannschaft von Teamchef und -besitzer Timo Bernhard richtet sich neu aus und beendet das Engagement in der DTM. Die Mannschaft aus dem pfälzischen Landstuhl konnte in der renommierten Rennserie in den beiden vergangenen Jahren mit zwei Siegen, mehreren Podiumsplätzen und einer Pole-Position Zeichen setzen.

„Die DTM war für unser familiär aufgestelltes Team ein immenser Schritt. Auch für mich selbst hat es ein maximales Engagement bedeutet“, begründet der zweimalige Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger diesen Schritt. Timo Bernhard blickt auf 20 Jahre im Porsche-Werksfahrerkader zurück und ist heute Botschafter der Marke aus Zuffenhausen. „Die richtige Balance zwischen der Leitung des Teams und meinen Aufgaben als Porsche-Markenbotschafter zu finden, hat eine große Herausforderung dargestellt – beide Aufgaben verlangen jeweils meine volle Konzentration. Dabei ist mir meine Verantwortung dem Team und den Menschen gegenüber sehr wichtig. Zudem lässt sich das notwendige Budget derzeit nicht darstellen, um meinen hohen Anspruch an das DTM-Projekt zu erfüllen. Darum haben wir uns für diesen Schritt entschieden, der uns schwerfällt“, erklärt der 42-Jährige.

Timo Bernhard hält als Teambesitzer weiterhin die Fäden in der Hand. Auch künftig steht ihm dabei seine Schwester Jennifer Leising zur Seite. Sie war bereits als Teammanagerin in der DTM ständig vor Ort und wird fortan stärker die Aufgaben einer Teamchefin wahrnehmen, um Timo Bernhard maßgeblich zu unterstützen.

Das Team75 Motorsport engagiert sich fortan in den Porsche-Markenpokalen mit dem 911 GT3 Cup sowie in weiteren Kundensportbereichen wie zum Beispiel dem Porsche Sports Cup für ambitionierte Amateurpiloten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer noch intensiveren Nachwuchsförderung, etwa im Kartsport.

„Wir werden unser Know-how und unsere Erfahrungen mit dem Porsche 911 GT3 R aus der DTM aber auch dem neuformierten Porsche-Team Phantom Global Racing in der GT World Challenge Asia zur Verfügung stellen und es mit Rat und Tat unterstützen“, verweist Bernhard auf geplante Kooperationen und Partnerschaften, die auch den personellen Bereich einschließen. „Wir orientieren uns neu, doch das Team75 bleibt weiter im Motorsport aktiv“, unterstreicht Timo Bernhard. „Selbstverständlich werden wir auch die DTM weiter aufmerksam verfolgen.“

Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.
     
Text: Peter Schäffner
Fotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de)

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Team Bernhard Pilot Daniel Gregor in der ADAC GT4 Germany in Hockenheim

Platz vier und Juniorensieg 

Mit einem vierten Platz im letzten Rennen und dem gleichzeitigen Sieg in der Juniorenwertung hat Daniel Gregor auf dem Hockenheimring die Saison in der ADAC GT4 Germany abgeschlossen. Der 17-Jährige aus dem pfälzischen Maikammer teilt sich das Cockpit des Porsche 718 Cayman GT4 RS des Teams Avia W&S Motorsport mit der Startnummer 75 mit Finn Zulauf, wird aber nach wie vor vom Team75 Motorsport aus Landstuhl betreut.  

Nach guten Ergebnissen in den beiden freien Trainingssitzungen am Freitag mit den Plätzen eins und vier war der 14. Rang von Daniel im Samstagsqualifying eine Enttäuschung. Seine zwei schnellsten Runden wurden ihm aber wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung gestrichen, sonst wäre er ganz vorne mit dabei gewesen. Im wegen der späten Startzeit auf 50 Minuten verkürzten Rennen kämpfte sich Daniel gleich nach dem Start bis auf Platz sieben vor, fuhr die schnellsten Rundenzeiten, doch dann bremst ihn ein Getriebeschaden ein, er musste das Rennen aufgeben.Im Sonntagsqualifying stellte Finn Zulauf den Cayman auf Startplatz vier. Im Rennen gewann er gleich zu Beginn eine Position, übergab dann aber wieder als Vierter an Daniel. Der konnte diesen vierten Platz auch ins Ziel bringen, das war gleichzeitig der Sieg in der Juniorwertung beim Finale. In der Junioren-Gesamtwertung belegen Gregor/Zulauf im Endklassement den dritten Platz.  

Daniel Gregor: „Von der Pace her war das ein starkes Wochenende. Am Samstag hatten wir im Rennen Pech, es gab einen Getriebeschaden. Da wäre ein Podium möglich gewesen. In Rennen zwei haben wir Platz vier belegt und den Juniorensieg geholt. Wir waren das gesamte Wochenende gut unterwegs und konnten uns mit diesem Sieg dann doch noch belohnen. Eine gute Art und Weise, diese Saison zu beenden.“

Text: Peter SchäffnerFotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de).  

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KÜS Team Bernhard im Sonntagsrennen zur DTM auf dem Hockenheimring

Zweimal Punkte im Finale 

Mit dem sechsten Platz von Laurin Heinrich und dem elften Rang von Ayhancan Güven konnte das KÜS Team Bernhard am letzten Renntag der DTM-Saison 2023 auf dem Hockenheimring noch einmal 15 Zähler aufs eigene Punktekonto einzahlen. Beide Autos in den Punkterängen – ein versöhnlicher Abschluss für die Mannschaft aus dem pfälzischen Landstuhl. 

Im Qualifying fuhr Laurin im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 75 die fünftschnellste Zeit, „Can“ schaffte im Schwesterauto mit der Startnummer 24 als Neunter ebenfalls noch den Sprung in die Top Ten.Im Rennen lag Laurin lange auf dem vierten Platz, später musste sich der 22-jährige Kürnacher aber nach dem Pflichtboxenstopp mit noch kalten Reifen zwei Konkurrenten beugen. Sein sechster Platz und die damit verbundenen zehn Punkte fürs Championat waren dann allerdings völlig ungefährdet.Ayhancan kam ebenfalls gut durch die Startphase. Der 25-jährige Türke lag zwischenzeitlich auch in den Top Ten, letztendlich querte er als Elfter die Ziellinie, was ihm sechs weitere Meisterschaftspunkte einbrachte. #24 Ayhancan Güven: „Meine erste DTM-Saison ist zu Ende. Es gab viele Höhen und Tiefen, es gab gute und es gab schlechte Momente, aber so ist die DTM halt, das ist normal. Das letzte Rennwochenende ist leider nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das gewünscht hatten. Gestern hatten wir technische Probleme, heute waren wir nicht schnell genug, um ganz vorne mitfahren zu können. Immerhin konnten wir mit Platz elf noch ein paar Punkte holen. Ich möchte mich beim gesamten Team Bernhard bedanken dass sie mir diese tolle erste DTM-Saison ermöglicht haben. Ich nehme viel Positives aus dieser Saison mit und hoffe, im nächsten Jahr noch stärker wiederzukommen.“

#75 Laurin Heinrich: „Mit Platz fünf im Qualifying war ich sehr zufrieden, das war eine gute Ausgangsposition und eine ordentliche Steigerung zu gestern. Das Auto hat sich gut angefühlt und ich war sehr motiviert, einen guten Saisonabschluss hinzubekommen. Beim Start konnte ich meinen fünften Platz behaupten und lange ums Podium mitkämpfen. Vielleicht bin ich bis zum Stopp ein bisschen zu lange draußen geblieben, konnte mich dann aber doch wieder da behaupten, wo ich vorher war. Am Ende wurde es Platz sechs nach hartem Kampf mit Luca Stolz im Mercedes, das war cool und sehr fair. Alles in allen war es mit zweimal Top Ten ein ganz runder Saisonabschluss. Ich denke, dass ich als DTM-Neueinsteiger mit meiner Saison sehr zufrieden sein kann.“ 

Teamchef Timo Bernhard: „Die DTM-Saison 2023 war für uns eine Saison mit Höhen und Tiefen. Ich denke aber, dass die Höhen überwiegen. Wir haben eine tolle Show gezeigt und waren auch so ein bisschen die Sympathieträger im Fahrerlager. Wir haben mit unseren zwei jungen Fahrern gute Leistungen gezeigt. Eine Pole Position und drei Podiumsplatzierungen – zwei zweite und ein dritter Rang – sind aller Ehren wert. Ich möchte mich beim gesamten Team und unseren Partnern bedanken für die Arbeit und die Unterstützung. Jetzt ist die Saison vorbei, das ist immer mit ein bisschen Wehmut verbunden. Alles in allem haben wir mit unseren  Ressourcen einen guten Job gemacht, wie können insgesamt zufrieden sein.“ 

Text: Peter SchäffnerFotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de

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KÜS Team Bernhard im Samstagsrennen zur DTM auf dem Hockenheimring

Einmal Top Ten 

Eine Top-Ten-Platzierung und einen sehr frühen Ausfall hat das KÜS Team Bernhard aus Landstuhl nach dem Samstagsrennen zur DTM auf dem Hockenheimring in seiner Bilanz stehen. Ayhancan Güven (25, Gronau) musste seinen Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 24 mit einem Technikdefekt vorzeitig abstellen. Teamkollege Laurin Heinrich (22, Kürnach) schaffte im Schwesterauto mit der Startnummer 75 trotz eines unverschuldeten Startunfalls als Zehnter den Sprung in die Top Ten. 

Schon das Qualifying am Morgen verlief nicht wunschgemäß. Ayhancan fuhr auf Startplatz elf, Laurin auf Rang 15. Beide hatten keine optimal freie Runde erwischt, was bei der extremen Leistungsdichte in der DTM – 24 Autos lagen in einer Sekunde – gleich Plätze im Mittelfeld bedeutet.Dass dort beim Start die Gefahr einer „Feindberührung“ extrem groß ist, musste Laurin einmal mehr erfahren. Ihm fuhr ein Konkurrent ins Auto, er verlor dadurch die Heckverkleidung. Trotz dieses Handicaps fuhr er ein gutes Rennen, absolvierte einen guten Pflichtboxenstopp und konnte sich auch dank einer guten Strategie noch bis auf den zehnten Platz verbessern. Sechs Meisterschaftspunkte waren der verdiente Lohn.Can dagegen fiel schnell wegen eines technischen Defekts zurück und musste seinen Porsche früh an der Box abstellen.Das ebenfalls einstündige Sonntagsrennen wird um 13.30 Uhr gestartet. ProSieben und ran.de übertragen live in voller Länge. 

#24 Ayhancan Güven: „Es gibt nicht viel zu sagen, mein Rennen war ja sehr kurz. Als ich das Auto in der Startaufstellung angelassen habe, kam gleich eine Fehlermeldung, ein Problem mit der Elektronik wurde angezeigt. Wir haben versucht, das Problem zunächst vor dem Start, dann in der Formationsrunde zu lösen. Aber ich konnte im Auto halt nicht viel tun. Beim Start habe ich alle vorbeigelassen. An der Box wurde dann repariert, ich bin dann gegen Ende noch ein paar Runden gefahren, um das Auto für morgen zu checken. Das ist natürlich sehr unglücklich gelaufen, aber das kann im Rennsport passieren. Morgen ist das letzte Rennen und wir haben noch eine Chance, die Saison gut abzuschließen.“

#75 Laurin Heinrich: „Das Qualifying ist mit Platz 15 nicht optimal für mich gelaufen. Aber ich habe gewusst, dass ich schneller bin und nach vorne fahren kann. Ich habe dann auch einen guten Start erwischt, leider wurde mir dann noch vor der ersten Kurve das Auto stark beschädigt und ich musste ohne Heckschürze und Diffusor fahren. Ich war trotzdem recht schnell unterwegs, mir war aber klar, dass es gegen Ende schwierig werden würde, das Auto auf der Strecke zu halten. Es ist mir aber gelungen und ich bin in die Top Ten gefahren. Das ist ein Erfolg, aber ich hoffe, dass wir morgen noch eine Schippe drauflegen können.“ 

Teamchef Timo Bernhard: „Das Qualifying war nicht perfekt, da war mehr drin. Im Rennen hatte Can leider schon früh Probleme mit dem ABS und musste früh abstellen. Das konnten wir aber reparieren, das Auto wird morgen perfekt vorbereitet sein. Laurin wurde schon beim Start die Heckstoßstange abgefahren und ist ohne dieses Teil das gesamte Rennen durchgefahren und nach einem guten Boxenstopp und mit einer guten Strategie noch bis auf Platz zehn nach vorne gekommen. Mit dem beschädigten Auto war dies das Maximum, das wir unter diesen Umständen erreichen konnten. Morgen gehen wir dann ins große Finale und hoffen auf ein gutes Ergebnis.“ 

 

Text: Peter SchäffnerFotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de

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KÜS Team Bernhard im Sonntagsrennen zur DTM am Red Bull Ring

Solider Sonntag 

Ein Auto locker in den Top Ten, eins nur ganz knapp außerhalb der Punkteränge: So lautet die Bilanz für das KÜS Team Bernhard nach dem Sonntagsrennen zur DTM auf dem Red Bull Ring. Porsche-Vertragspilot Ayhancan Güven erkämpfte in seinem 911 GT3 R mit der Startnummer 24 den siebten Platz und kassierte neun Meisterschaftspunkte, im Schwesterauto mit der Startnummer 75 verpasste sein Teamkollege Laurin Heinrich als 16. die Punkteplatzierungen nur um Haaresbreite.  Das 20-minütige Qualifikationstraining, in dem 25 der 28 Starter innerhalb einer Sekunde lagen, beendete der 25-jährige Ayhancan als Achter in den Top Ten. Laurin, der Pole-Setter vom Samstag, musste sich dagegen mit Startplatz 20 begnügen, nachdem er keine freie Runde erwischt hatte.Im Rennen kamen beide Autos gut weg. „Can“ konnte schnell zwei Positionen gutmachen und kämpfte als Sechster um Platz fünf. In der turbulenten Boxenstoppphase, in der wegen drohenden Regens viele Autos fast gleichzeitig zum Pflichtservice kamen, verlor Ayhancan ein bisschen an Boden, konnte seinen siebten Platz aber souverän bis ins Ziel verteidigen.Laurin kämpfte im hinteren Mittelfeld unverdrossen mit Drang nach vorne. So konnte sich der 21-jährige Porsche-Vertragsfahrer in harten Zweikämpfen auch mehrere Positionen vorarbeiten, konnte seine bessere Pace aber nicht ganz ausspielen. Letztendlich blieb ihm als 16. Lohn in Form von Meisterschaftspunkten nur ganz knapp verwehrt.#24 Ayhancan Güven: „Der Start von Platz acht war sehr gut, ich war schnell Sechster. Die Pace war okay, ich konnte mit den Jungs vorne mithalten und um Rang fünf mitkämpfen. Beim Boxenstopp haben wir leider ein klein wenig Zeit verloren und lagen danach auf Platz sieben. Der Rest des Rennens war eigentlich einfach, ich habe die Reifen gemanaget und war schnell unterwegs, alles lief gut. Es war alles in allem ein starkes Rennen und Platz sieben ist auf dem Red Bull Ring ein gutes Ergebnis. Danke ans Team für die gute Arbeit.“

#75 Laurin Heinrich: „Gestern noch sehr erfolgreich mit Pole Position und Platz zwei im Rennen – dieses Momentum wollte ich eigentlich auch heute mitnehmen. Im Qualifying hatte ich aber leider viel Verkehr und deshalb keine optimale Runde erwischt. Das bedeutet in der DTM dann gleich Startplatz 20. Hier kann es ganz schnell bergauf und dann wieder bergab gehen. In der DTM ist das normal, als Neuling muss ich mich daran gewöhnen, kann in solchen Situationen aber auch am meisten lernen. Ich wusste ja, dass meine Pace auch im Hinblick auf den Samstag sehr gut war, auch besser als bei den Autos vor mir. Von daher hatte ich mir für das Rennen viel vorgenommen, konnte beim Start auch einige Positionen nach vorne fahren. Am Ende hat es für Platz 16 gereicht, knapp an den Punkten vorbei, das ist natürlich ein bisschen enttäuschend. Aber ich nehme die positiven Erinnerungen an dieses Wochenende mit und freue mich aufs Saisonfinale in Hockenheim.“   

Teamchef Timo Bernhard: „Heute war es ein bisschen geteilt. Can hatte ein solides Quali und Rennen mit Platz sieben im Ziel. Ich denke P 6 war möglich, leider hatten wir in der Boxengasse ein bisschen Stau, deshalb hat Can beim Einparken ein bisschen Zeit verloren. Da war unser Timing nicht ganz optimal, insgesamt war die Strategie im Rennen aber gut. Bei Laurin war leider heute morgen das Qualifying nicht ideal. Im Rennen hätte er viel schneller fahren können, hing aber die ganze Zeit im Stau fest. Alles in allem war es ein solides Rennwochenende mit wichtigen Meisterschaftspunkten und dem Podium am Samstag. Diesen Schwung wollen wir zum Finale mitnehmen. Ich will in Hockenheim auf jeden Fall noch einmal ein Podium. Vielleicht auch ein bisschen mehr.“   

Text: Peter SchäffnerFotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de

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KÜS Team Bernhard im Samstagsrennen zur DTM am Red Bull Ring

Das nächste Podium

Eine weitere Podiumsplatzierung konnte das KÜS Team Bernhard im Samstagsrennen zur DTM auf dem Red Bull Ring feiern: Laurin Heinrich (21, Kürnach) querte im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 75 als Zweiter die Ziellinie. Teamkollege Ayhancan Güven (25, Gronau) fuhr im Schwesterauto mit der Startnummer 24 mit seinem elften Platz in Österreich noch fünf Zähler zur Meisterschaft ein.Im morgendlichen Qualifying, das wegen der überwiegend nassen Piste und einer Unterbrechung per Roter Flagge eine besondere Herausforderung darstellte, sorgten Laurin und Ayhancan für ein herausragendes Resultat der Truppe aus dem pfälzischen Landstuhl: Laurin sicherte sich und dem Team die erste Pole Position in der DTM überhaupt, „Can“ rundete die Top-Vorstellung in der Steiermark mit Startposition drei noch ab. Drei Meisterschaftspunkte für Laurin und einen für Ayhancan gab es dafür obendrauf.Nach dem Start konnte Laurin bei sehr schwierigen Streckenverhältnissen – Nieselregen, zeit- und stellenweise abtrocknende Piste – souverän die Spitze behaupten, „Can“ eroberte dazu früh den zweiten Platz. Doch während sich der Carrera-Cup-Champion von 2022 an der Spitze etwas absetzen konnte, musste sein Teamkollege im Rennverlauf abreißen lassen, er kam als Siebter zum Pflichtboxenstopp. Letztendlich sprang für den türkischen Porsche-Vertragsfahrer mit Platz elf immerhin noch ein Punkteresultat heraus. Laurin kam als Führender zum Service, konnte aber unmittelbar nach dem Boxenstopp mit noch kalten Reifen seinen ersten Platz nicht halten und reihte sich auf dem zweiten Rang ein. Den verteidigte er auch nach einer Safetycar-Phase souverän bis ins Ziel und durfte sich dort über sein zweites Saisonpodium und satte 20 Zähler für die DTM-Gesamtwertung freuen.    Das ebenfalls einstündige Sonntagsrennen wird um 13.30 Uhr gestartet und bei ProSieben sowie auf ran.de live in voller Länge übertragen. 

#24 Ayhancan Güven: „Wir hatten vor dem Rennen unseren Plan abgesprochen und das hat auch geklappt, nach einem guten Start lagen Laurin und ich auf Platz eins und zwei. Am Anfang konnte ich auch an ihm dranbleiben, etwa ab Runde zehn habe ich dann aber an Boden verloren. Da ich mit meinen Reifen Probleme bekam, habe ich mich nicht auf Zweikämpfe eingelassen und bin einfach nur so schnell wie möglich gefahren. Nach dem Boxenstopp war ich dann in einige Duelle verwickelt und bin dabei auch mal von der Linie abgekommen, mit den profillosen Slicks war es halt auch sehr glatt. Das Safetycar hat uns dann auch nicht wirklich geholfen. Ich wollte gerade ein paar Autos, die mit noch kalten Reifen unterwegs waren überholen, durch das Safetycar konnten sie aber ihre Position halten. Letztendlich wurde es Platz elf. Das ist natürlich nicht das Resultat, das ich mir vor dem Start erhofft hatte. Wir werden jetzt analysieren, warum ich im mittleren Teil des Rennens langsamer geworden bin. Für das Team bin ich super happy. Immerhin haben wir im Quali einen richtig guten Job gemacht und Laurin ist aufs Podium gefahren. Alles in allem also ein großer Erfolg für unser Team. Morgen sind wir dann hoffentlich mit beiden Autos erfolgreich.“

#75 Laurin Heinrich: „Von der Pole Position aus ist mir ein guter Start gelungen. Bei den nassen Bedingungen habe ich mich sehr wohl gefühlt und konnte auch ein bisschen wegfahren. Ich hatte schon gehofft, dass es sogar für den ersten Sieg reichen kann. Ich war dann aber etwas zu spät an der Box, die Strecke ist extrem schnell abgetrocknet, das war halt schwer vorherzusehen. Kelvin van der Linde kam dann auf seinen schon warmen Reifen an mir vorbeigeflogen. Ich bin trotzdem super happy, es war ein mega Rennen, darauf können wir aufbauen.“ 

Teamchef Timo Bernhard: „Ein super Qualifying mit beiden Autos in den zwei ersten Startreihen, außerdem die Pole Position, unsere erste in der DTM überhaupt, auch für Laurin war es die erste. Das war schon klasse, von P1 und P3 zu starten. Die ersten Runden hatten wir im Regen sogar die Doppelführung, das war toll anzuschauen. Die Strategie war schwierig. Wir sind Regenreifen gefahren, es war aber nicht so richtig nass, deshalb war es sehr schwer, den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel auf Slicks zu finden. Ich denke von der Strategie her hat es aber gepasst und wir konnten mit Laurin auf P2 ein weiteres Podium einfahren. Das freut mich für die ganze Mannschaft sehr. Can ist leider schon mit den Regenreifen ein bisschen zurückgefallen und ist am Ende nach harten Kampf noch Elfter geworden. Aber seine Pace, gerade mit Slicks, hätte auch für viel weiter vorne gereicht. Beide Autos in den Punkten, eins auf dem Podium, im Quali so weit vorne wie noch nie – es war ein schöner Renntag. In den drei noch verbleibenden Saisonläufen wollen wir daran anknüpfen.“   

Text: Peter SchäffnerFotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de


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Team75-Pilot Daniel Gregor mit AVIA W&S Motorsport in der ADAC GT4 Germany am Sachsenring 

Zweimal Reifenpech 

Große Enttäuschung für Daniel Gregor aus dem pfälzischen Maikammer nach dem Gastspiel der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Finn Zulauf musste der 17-Jährige, der vom Team75 Motorsport aus Landstuhl betreut wird, im Championat aber heuer im Porsche 718 Cayman GT4 RS für das Team AVIA W&S Motorsport startet, in zwei Rennen gleich zwei Reifenschäden quittieren. Wie am Samstag wurde das Duo auch am Sonntag um einen sicher scheinenden Erfolg gebracht.Im Samstagsqualifying sicherte sich Daniel als Viertschnellster – und bester Junior – einen Platz in der zweiten Startreihe. Im Rennen konnte er das Tempo der Spitze nicht ganz mitgehen und übergab beim Pflichtboxenstopp auf Position sieben an Teamkollege Finn Zulauf, was in der Juniorwertung aber immer noch ein Podium bedeutet hätte. Zulauf war bis zum Schluss weiter auf Kurs, doch musste er in der vorletzten Runde nach einem Reifenschaden das Rennen vorzeitig beenden.Im Qualifying am Sonntag stellte Zulauf den Cayman auf Rang zwei und war damit schnellster Junior. Nach dem Start hielt er diese Position und kam auch als Zweiter zum Pflichtboxenstopp. Kaum hatte Daniel den Cayman übernommen, erlitt er unmittelbar nach der Boxeneinfahrt einen weiteren Reifenschaden. In langsamer Fahrt musste er eine komplette Runde absolvieren, fiel aussichtslos zurück und sah auf Platz 20 die Zielflagge.  

Daniel Gregor: „Ich kann es nicht fassen ! Heute ist auf P3 wieder der Reifen geplatzt. Ich hatte Glück, dass ich nicht in die Mauer geflogen bin. Es bleibt ein starke Enttäuschung nicht nur für das Rennergebniss, sondern auch für die Meisterschaft! Jetzt versuche ich beim Saisonfinale in Hockenheim nochmal, für einen guten Abschluss, aufs Podium zu fahren.“

Text: Peter SchäffnerFotos: Gruppe C Photography (hochauflösende Bilder sind im Presseportal vom Team75 Motorsport gelistet. Zugangsdaten erhältlich unter presse@team75motorsport.de

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